BMW R25
BMW R25, Baujahr 1951
BMW R25: Tourensportmaschine für anspruchsvollen Hochgenuß
Sie erkennen sie von weitem: Wow, eine BMW R25. Schwarz wie der Teufel.
Es ist das klassische Schwarz der frühen BMW Motorräder. Für BMW Fans das einzig wahre Schwarz. Das Schwarz einer faszinierenden Motorradmarke.
Die R25 ist mit ihrer charakteristischen breiten Schürze am Vorderkotflügel ein nostalgisches Prachtstück. Die edle, creme-weiße BMW Linierung verleiht der Silhouette ihre kostbare Eleganz.
Aber das ist es wahrlich nicht allein, was die magnetische Anziehungskraft dieses wunderschönen Bikes ausmacht: Es hat mit dem großen Namen BMW zu tun. Mit der Magie der schweren Boxer-Zweizylinder der Vorkriegszeit, welche den Namen als Gütesiegel begründet haben.
In die R25 sind die wesentlichen, an den großen Maschinen gewonnenen Erkenntnisse eingeflossen. Von Anbeginn wird ihre Qualität, Zuverlässigkeit und Leistung bejubelt. Die R25 wird dem Mythos BMW gerade auch in ihren konstruktiven Merkmalen als 250 ccm Einzylinder in jeder Hinsicht gerecht. Reinste Ursprünglichkeit.
Sie lassen sie an und erleben einen Sound, wie ihn nur eine frühe BMW verursachen kann. Die schöne Sattheit, die wundervolle Ruhe ihrer Vitalzeichen hält, was sie verspricht. Sie spüren es bereits auf den ersten Metern. Diese grandiose motorsportliche Nostalgie liefert Ihnen ein Maximum an körperlichen und geistigen Anregungen. Eine Tour mit der R25 vergißt man nie mehr.
Der Name BMW ist ein Mythos. Jedes einzelne der BMW Oldtimer-Motorräder verkörpert etwas ganz Besonderes. Nicht zuletzt die R25.
Die BMW R25 ist eine optimale Gesamtkonstruktion. Das geballte, langjährig gereifte Know-how der BMW Spezialisten kommt in ihr zur Entfaltung. Triebwerk und Fahrwerk bilden eine ausgewogene Symbiose, zur damaligen Zeit das Maß aller Dinge. Man schuf in ihr eine Tourensportmaschine, deren hochelastischer und sehr unempfindlicher Motor zur Legende geworden ist. Das leicht schaltbare fußgeschaltete Vierganggetriebe ist gut abgestuft. Durch die erstmalig eingeführte federnde Vorwelle wird eine butterweiche Übertragung erreicht, von der man bis dato nur hatte träumen können.
Die BMW R25 ist wetterfest. Will sagen, kein Wetter kann ihrer überragenden Straßenlage Abbruch tun. Das Kurvenverhalten ist tadellos, gleichermaßen sicher nimmt sie schnelle wie langsame Biegungen. Und dann die Bremsen: Sie bestehen jeden Härtetest mit Bravour, noch heute.
Ein Blick zurück in die früheste Nachkriegsphase
Um die Großartigkeit der Produktionsleistung der R25 umfassend würdigen zu können, wollen wir uns kurz die miserablen Voraussetzungen der Bayerischen Motoren Werke nach dem Zweiten Weltkrieg vor Augen halten.
Die beiden Münchner Werke hatten unter den Luftangriffen sehr gelitten, eines lag zur Gänze in Schutt und Asche. Die Besatzungsmächte konfiszierten Maschinen und Einrichtungen als Reparationsgüter und beschlagnahmten brisante Konstruktionsunterlagen. Bei BMW wurden sämtliche Dokumente des Motorrad- und Flugmotorenbaus eingezogen. Erlaubt war zunächst die reine „Friedensproduktion“. Man hielt sich mit Kochtöpfen, Fahrrädern und Landmaschinen über Wasser.
Dem ungebrochenen kreativen Herzblut eines kleinen Kreises BMW Ingenieure ist es zu verdanken, daß zu einem sehr frühen Zeitpunkt illegal bereits über eine 250er Einzylinder nachgedacht wurde. 1947 war man mit einem Vorzeigeexemplar so weit. Man hatte sich als Grundlage für die Konstruktion angeblich einer ausgeglühten, verrosteten, gleichwohl vollständigen BMW R23 bedient.
Das Modell der BMW R24 besaß zum Großteil leere Gehäuse. Tank und Zylinder waren Holzfertigungen. Erst im Herbst 1947 erhielt man die offizielle Erlaubnis, ein Motorrad mit 250 ccm bauen zu dürfen. Etwa zum gleichen Zeitpunkt rollte die erste BMW R24 mit dem neuen fußgeschalteten Vierganggetriebe vom Band.
Sie ist Ausdruck der genialen Schaffenskraft der BMW Ingenieure, die mit ungeheurem Willen und kreativem Herzblut nie den Glauben an sich und ihre Marke aufgegeben hatten. Der Elan der Mitarbeiter tat sein Übriges. Mit der Serienproduktion konnte man im Dezember 1948 beginnen.
Dann drei Jahre später das „Update“: Die BMW R25. Eine Meisterleistung.
Diejenigen, die die R25 damals einem Härtetest unterzogen haben, loben unisono den bewährten, ruhigen, ideal ausgewuchteten und strapazierfähigen Motor. Bis heute weiß man: Die R25 hält stundenlange Höchstgeschwindigkeit aus. Die 12 PS leisten 95-100 km/h.
Ihr genialer Motor macht alles mit: Der vierte Gang ist auf sage und schreibe 20 km/h herunter zu drosseln. Er dreht – wenn man angemessene Sensibilität beim Aufziehen des Drehgriffs walten läßt – ruckfrei und ohne Aussetzer wieder hoch.
Erwähnenswert sind die ab sofort verstellbaren Fußrasten, die neuen Schenkelkissen am Tank und der zentralgefederte Sattel.
Als entscheidende Innovation ist jedoch der geschweißte Rahmen anzusehen. Man griff auf die Erfahrungen der Zweizylinder-Motorradproduktion zurück.
Der im Vergleich zum verschraubten Rahmen des Vorgängermodells außerordentlich formsteife Rahmen der R25 erlaubt den Seitenwagenbetrieb. Und das, ohne wesentliche Einschränkungen im Fahrerlebnis hinnehmen zu müssen.
Die neue Hinterradfederung gemahnt an diejenigen der großen BMW Maschinen. Sie beeindruckt durch ihr sensibles Ansprechen und die gute Abstimmung zur Vorderfeder.
Dadurch erklären sich die bereits erwähnten hochgelobten Fahreigenschaften der R25, selbst bei extremen Witterungsverhältnissen. Sie ist ungemein rutschfest, Straßenlage und Handlichkeit lassen nichts zu wünschen übrig. Durch die feinfühlig zu dosierenden Bremsen werden auch lange Bergabfahrten zum Genuß.
Lassen Sie sich ein auf die erregende Kombination körperlicher und mentaler Impulse, die Ihnen diese Augenweide verleiht. Genießen Sie eines der legendärsten Oldtimer-Motorräder der deutschen Nachkriegszeit!
Als von Anbeginn für den anspruchsvollen Tourensportler propagiert, mieten Sie mit unserer R25 eine wunderbar handliche Tourenmaschine. Auf Basis der dramatischen historischen Voraussetzungen gebührt ihr für alle Zeiten das Prädikat „Vollblut-BMW“.
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