Tagestour
Berchtesgadener Land Genußtour
Högl / Ulrichshögl
Reit im Winkl / Chiemgauer Alpen
Ruhpolding
Inzell
Thumsee
Berchtesgaden / Berchtesgadener Alpen
Ramsau / Hintersee
Streckenlänge: ~ 200 km oder ~ 150 km
Inklusive Roadbook
Auf Wunsch Navigationssystem mit gespeicherter Route
Wir möchten Sie herzlich einladen, die Region um Bad Reichenhall zu erkunden, die wir Ihnen als Roadbook zur Verfügung stellen oder als geplante Route in einem Navigationssystem.
Mit dieser Genußtour wenden wir uns an all diejenigen, die einen primär geruhsamen Oldtimer-Tag verbringen möchten, bei dem sich Fahrerlebnis einerseits und wiederholtes Innehalten, Schauen, eine ausgedehnte Mittags- sowie Kaffeepause andererseits die Waagschale halten.
Das Panaroma-Schatzkästlein Berchtesgadener Land ist prädestiniert, Ihren diesbezüglichen Ansprüchen gerecht zu werden.
Durch eine raffinierte, vier abwechslungsreiche Schleifen drehende Streckenplanung ist die Tour so angelegt, daß Sie unsere 200 Freikilometer ausschöpfen, jedoch nicht überschreiten. Sie erhalten einen umfassenden Eindruck von der Attraktivität unseres Landkreises.
Direkt zu Beginn der Route erleben Sie auf Ihrer Fahrt durch den Högl nach Ulrichshögl die adäquate Einstimmung: Der Högl, ein bewaldeter Höhenzug nördlich von Bad Reichenhall, ist mit seinen Ausblicken und wundervollen Kurven eine Oldtimer-Paradestrecke. Ihren Weg säumen herrliche Alleen, urige, blumengeschmückte Sandstein-Bauernhäuser, leuchtend grüne, je nach Jahreszeit vielfarbig blühende Almwiesen. Lauschige Plätzchen laden Sie ein, die grandiose Fernsicht auf die Berchtesgadener Bergwelt mit Muße in sich aufzunehmen. Von Ulrichshögl aus blicken Sie auf Salzburg.
Bereits jetzt dürfen Sie sich auf hinreißende Perspektiven freuen, die Ihnen unsere jeweiligen Blickwinkel gen Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen im Tagesverlauf bieten werden.
Das nun folgende Streckenprofil führt Sie malerisch an den Alpen entlang Richtung Chiemsee. Sie zweigen auf die Deutsche Alpenstraße zum schmucken Luftkurort Reit im Winkl. Der Ort ist mit seinen Spezialitätenrestaurants und traditionellen Gasthöfen wie geschaffen für eine längere Mittagspause. Sollte sich durch die Vielzahl der bis jetzt verkosteten landschaftlichen Leckerbissen Ihr Hunger noch in Grenzen halten, werden Sie bei der Weiterfahrt hinreichende Möglichkeiten finden, nach Belieben mehrgängig-vornehm oder bayerisch-zünftig zu speisen.
Solcherart gestärkt sind Sie bestens gewappnet für die nachmittägliche „Oldtimer-Wanderung“ auf der Deutschen Alpenstraße. Es geht am idyllischen Weitsee vorbei über Ruhpolding und Inzell nach Bad Reichenhall.
Erleben Sie jetzt ein Tourfinale, das seinesgleichen sucht. Sie fahren in angenehmen Kurven Richtung Berchtesgaden, bis die legendäre Watzmann-Ansicht hinter Hallthurm mit dem „Großen Watzmann“ rechts und dem „Kleinen Watzmann“, „der Watzmann-Frau“, zur Linken, dazwischen die „Watzmann-Kinder“, Sie schier ausbremst. Es ist ein atemberaubender Anblick, der sich je nach Jahreszeit und Größe der dortigen Schnee- und Eisfelder unvergeßlich in Ihr Inneres eingräbt.
Zur „sagenhaften“ Entstehungsgeschichte des Watzmanns:
Der Sage nach führte König Waze oder Wazemann zusammen mit seiner Gattin und den sieben Kindern ein gnadenloses und grausames Regiment. In der Knechtung seiner Untertanen soll er sämtliche Register gezogen haben. Wer ihm und seinem Gefolge nicht willfährig war, bekam unter anderem die königlichen Rösser brutal zu spüren. Angeblich trampelte der gewalttätige, gierige Herrscher alles nieder, was sich ihm zu widersetzen wagte.
So auch im Fall einer Bauernfamilie. Jene Bluttat habe die Verfluchung des Königs und dessen Gemahlin sowie aller sieben Kinder nach sich gezogen. Die Erde habe sich aufgetan, ein Flammenmeer den König und die Seinen zu Stein verwandelt.
Soweit die Legende. Realität ist, daß der Watzmann, zentrales Bergmassiv der Berchtesgadener Alpen, nach Zugspitze und Hochwanner als dritthöchster Berg Deutschlands rangiert. Da über Zugspitze und Hochwanner die deutsch-österreichische Grenze verläuft, ist der Watzmann der höchste Berg, dessen Basis sich vollständig auf deutschem Staatsgebiet befindet.
Nachdem Sie sich von der starren Majestät des Watzmanns „erholt“ haben, nehmen Sie Kurs über Loipl zum Hochschwarzeck. Man muß es am eigenen Leib im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“, und zwar idealerweise mit dem Oldtimer, um zu verstehen, daß kaum ein Superlativ dem gerecht wird, was Sie hier vor Augen haben. Die Kulisse ist einmalig, ein Traum, und das auf jedem Meter.
Am Hochschwarzeck und weiter Richtung Ramsau erscheinen die Felsriesen Watzmann, Hochkalter und Reiteralpe perlschnurartig hintereinander aufgereiht, man kommt aus dem Schauen und Staunen kaum mehr heraus.
Und doch erwartet Sie ein weiteres Sahnehäubchen rechtzeitig zum Haferl Kaffee: Nach dem Ramsauer Zauberwald verzaubert Sie der im Sonnenlicht glitzernde Hintersee. Wie auch immer Sie hier Ihren Zwischenstop gestalten, ob in einem der Seecafés, beim Tretbootfahren, am Ufer ein Eis schleckend oder aber sich bei Ihrem Spaziergang um den See die Beine vertretend, Sie werden es in vollen Zügen genießen können.
Sie beschließen Ihren Oldie-Tag mit der Auffahrt zum Schwarzbachwachtsattel und einer letzten Aussicht auf die bühnenartig drapiert anmutenden Berchtesgadener Alpen. Mit diesen großartigen Eindrücken bereichert kehren Sie über den Thumsee nach Bad Reichenhall zurück.
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